Kurkuma, die heilige Knolle


Kurkuma, zu deutsch: Gelbwurz, lat. Curcuma longa, Hindi: Haldi wird überwiegend in Südostasien und Indien angebaut. Die Heilwirkungen der Knolle sind erwiesen und nicht nur innerlich wirksam. Auch für die Haut, besonders die entzündliche, ist Gelbwurz wirksam. In pulverisierter, getrockneter Form ist Gelbwurz auch bei uns bekannt, es ist das Gelb, das den indischen Curries die Farbe gibt. Kurkuma ist bitter, leicht herb und scharf in seiner ayurvedischen Geschmackseigenschaft, wirkt trocknend (daher sparsam anwenden) und ist leicht. Es ist aber auch erhitzend, daher für Pitta Konstitutionen nur in Maßen anzuwenden. Es gleicht alle drei Doshas aus, verbessert die Vitalität der Haut (besonders bei akneischer, entzündlicher Haut), wirksam gegen Parasiten und ist antidiabetisch.

Ganz besonders hervorzuheben ist, das Kurkuma stark antientzündlich wirkt, die Magensaftsekretion erhöht und ausserdem auch tumorhemmende Eigenschaften besitzt. Nur Menschen mit Gallenwegs-Verschluß sollten Kurkuma meiden.

Bei Hautkrankheiten und schlecht heilenden Wunden kann man es mit etwas Wasser verdünnen und auftragen, bei Herpesbläschen in Ghee oder Honig auflösen und auf die Lippen auftragen.

Für schlaflose Menschen ist das Rezept der Kurkumamilch geeignet: 1 TL Kurkuma und 2 Prisen Pfeffer in 200 ml Milch (Bio-Vollmilch) einkochen, etwas süßen und vor dem Schlafengehen trinken.

Quelle: Schrott, Amon (2012): Heilpflanzen der ayurvedischen und der westlichen Medizin, Springer Verlag, Berlin Heidelberg


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