Manuka-Honig in der Hausapotheke


Manuka-Honig wird aus dem Blütennektar des wilden neuseeländischen Manukastrauchs gewonnen. Er hat, im Gegensatz zu unserem heimischen Honig, einen extrem hohen Gehalt an Methylglyoxal (MGO). In unterschiedlichen Konzentrationen von 30mg MGO pro kg bis über 550mg MGO pro kg wird der Honig äußerlich und vor allem innerlich eingesetzt. Je höher der Gehalt an MGO, umso eher ist er für die innerliche Einnahme zu empfehlen, da er hier seine entzündungshemmende Wirkung am Besten entfalten kann.

Was ist den nun eigentlich dieses Methyglyoxal? Das Team von Prof. Dr. Thomas Henle an der TU Dresden fand heraus das, je höher der Gehalt an Methylgloxal im Honig ist, desto stärker ist seine antibakterielle Wirkung. MGO ist also ein im Honig natürlich enthaltener Wirkstoff mit einem enorm antibakteriellen Wirkungspotential und ab einem MGO Wert von mindestens 100mg pro kg hat der Honig eine signifikante antibakterielle Wirksamkeit.

Manuka-Honig mit der leichten Stärke MGO 100 bis mittleren Stärke MGO 250 kann täglich zur Stärkung der Abwehrkräfte eingenommen werden, entweder pur oder auch in heißen Tee. Ein Teelöffel pro Tag, langsam auf der Zunge zergehen lassen und gut mit Speichel vermischen!

Ich trage den Honig auch gerne dünn auf die Lippen als Winter-Extra-Pflege auf oder auch als "Salbe" für trockene Nasenwände. In diesem Fall den Honig einfach über Nacht einwirken lassen, er verflüssigt sich und kann so wirken.

Auch bei Sinusitis (Nasennebenhöhlenentzündung) soll der Manuka-Honig seine antibiotische Wirkung voll entfalten. Die Wirkstoffe gelangen direkt auf die Schleimhaut und können so aktiv die dort sitzenden Bakterien bekämpfen. Herkömmliche Antibiotika, da über die Blutbahn systemisch wirkend, sind hier oft nicht sehr hilfreich. Eine Nasenspülung mit in warmem Wasser gelösten Manuka-Honig MGO 100 kann so direkt einwirken.

Auch anzuwenden ist der Honig bei Magen-Darm-Problemen, Blasenentzündung, äußerlich bei schlecht heilenden Wunden die infiziert sind, Druckgeschwüren, Pilzerkrankungen, Lippenherpes, trockener, rissiger Haut, als kosmetische Maske und sogar bei Tieren kann der Honig angewendet werden.

Meine Hündin April liebt es den fast leeren Behälter auszuschlecken... :-)

Auch im Ayurveda wird Honig seit ewiger Zeit als "Medizin" eingesetzt. Seine Eigenschaften sind: aphrodisierend, wundheilend und fettverbrennend. In der ayurvedischen Ernährungslehre ist der Honig ein hochgeschätztes Lebensmittel mit einzigartigen Eigenschaften: er ist ein natürliches Süßmittel, welches alle Doshas ausgleicht, speziell reduzierend auf Kapha einwirkt und das Verdauungssystem stimuliert. Vor allem Menschen, die Stress ausgleichen und Gewicht reduzieren möchten, finden mit dem Honig das ideale Nahrungsmittel für den täglichen Gebrauch.

Viele weitere Tipps und mehr Infos zum Thema Manukahonig gibt es in dem sehr schönen Buch von Detlef Mix "Die Heilkraft des Honigs", zu bestellen über den Buchhandel oder auch gerne direkt über mich.

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