einfach atmen

Aktualisiert: Apr 7

Tag 8 zuhause.Was für eine Woche, was für eine Zeit. Wer hätte gedacht, das die Welt einmal so still steht? Draußen ist es ruhig, in unserer geschäftigen Stadt bietet sich ein fast utopisches Bild. Aber der Himmel scheint blauer, die Luft klarer. Fühle nur ich das? Wie geht es Ihnen mit all den neuen Umständen? 


Vielleicht haben Sie in den letzten Tagen Yoga geübt, meditiert. Vielleicht etwas Neues gemacht, das Sie schon lange machen wollten, aber nie wirklich Zeit hatten es zu tun? Eine erzwungene "Pause" bringt einen erst einmal kräftig durcheinander, es ist aber auch eine Möglichkeit sich und das was wir als so selbstverständlich ansehen, neu zu ordnen, neue Prioritäten zu setzen, die kleinen Dinge zu schätzen. In diesen Tagen der aussergewöhnlichen Ruhe wird mir noch deutlicher klar: ich brauche kein jährliches Umsatzwachstum. Ein inneres Wachstum ist mir wichtiger. Und die Beziehung zu Familie, Freunden und der Natur. 



Atmung ist Leben!


Haben Sie heute schon einmal ganz tief in den Bauch hinein geatmet?

Nein? Wenn man bedenkt, dass wir ca. 24.000 mal am Tag ein- und ausatmen, wie oft sind Sie sich dessen bewusst? Gerade jetzt in Zeiten der Corona Krise haben wir die Möglichkeit uns mit Muße etwas Gutes zu tun und das vielleicht auch in den Alltag "danach" zu integrieren. Kurz innezuhalten und bewusst zu atmen. Egal wie hoch der Stresspegel ist. 


Tiefe Atmung hat einen direkten Einfluß auf unseren Geist und unsere Gefühle. Wenn wir gestresst, aufgeregt oder wütend sind, reagiert die Atmung und damit der Sympathikus sofort, wir atmen wesentlich schneller. Die Einatmung aktiviert den Sympathikus und steuert die Energieladung, die Ausatmung aktiviert den Parasympathikus und sorgt für Entspannung. Daher können wir übereine bewusste, tiefe und langsame Einatmung und eine anschließend längere und tiefe Ausatmung emotionale Prozesse in unserem Körper regulieren. 


Im Ayurveda und Yoga ist die Atmung mit dem

PRANA, der Lebensenergie, verbunden. Wenn wir in einer Asana, also einer Yogahaltung sind, atmen wir bewusst tiefer als normal ein und tiefer aus. Somit können wir neben den physiologischen Aspekten des Körpers auch den psychologischen Aspekt der Gefühle steuern. Es gibt eine Vielzahl vonyogischen Atemtechniken,Pranayama, die ich Ihnen in einemOnline-Workshopnoch vorstellen werde. Es wird zum mitmachen sein!


In der Meditation ist derATEMdas Instrument um Bewusstsein und Aufmerksamkeit auf dasJETZTzu lenken. Es gibt eine Menge an Literatur, die sich mit der Atmung befasst. Da meine "Spezialgebiete" Yoga und Ayurveda sind, finden Sie hier einige Bücher, die ich wirklich gut finde. 


SCIENCE OF BREATH (1979) - Autoren: Swami Rama, Rudolph Ballentine, Alan Hymes


ASANA PRANAYAMA MUDRA BANDHA (ein Klassiker von 1966) - Autor: Swami Satyananda Saraswati


LICHT AUF PRANAYAMA: Die Atemschule des Yoga (noch ein Klassiker) - B. K. S. Iyengar


DIE SANFTE ZEN-ATMUNG - das Anti-ging Geheimes der Japanerinnen  - Autorin: Yuki Shiina



Bleiben Sie gesund und atmen Sie bewusst!

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