INCI - Was darf rein in Naturkosmetik und was nicht?

 

 

INCI bedeutet INTERNATIONALE NOMENKLATUR FÜR KOSMETISCHE INHALTSSTOFFE, wussten Sie das? Diese Liste ist auf jeder Kosmetik, egal ob Creme, Shampoo, Seife oder Gesichtsreiniger und sie deklariert fast alle Inhalts- und Wirkstoffe im Produkt. Sehen Sie einfach mal nach was da alles so drin ist.

 

In zertifizierter Naturkosmetik sind nur pflanzliche Öle, Pflanzen- und Kräuterextrakte, ätherische Öle, Wachse (z. B. Sheabutter) Weingeist (Alkohol) (nicht in der Kosmetik von TEAM Dr JOSEPH, LIVING NATURE und cobicos), mineralische und teils tierische Inhaltsstoffe (z. B. Manukahonig), Zuckertenside etc. 

 

Diese Inhaltsstoffe können von der Haut optimal aufgenommen werden, unterstützen die Hautfunktionen und respektieren ihr natürliches Gleichgewicht. 

 

Nicht enthalten in zertifizierter Naturkosmetik sind:

 

1. Silikone 

Silikone sind synthetische Dichtstoffe die meist in Kuren oder Spülungen für die Haare verwendet werden UND in Pflegeprodukten für Gesicht und Körper. Sie sorgen hier für einen "Schutzfilm" und Geschmeidigkeit. 

 

2. Parabene

(überwiegend Methyl- und Ethylparaben) schützen Kosmetika vor Keimbefall nach dem Öffnen. Sie stehen in Verdacht hormonverändernd zu sein (Östrogene) und auch zum Teil allergieauslösend. 

 

3. Mineralöle / Paraffine / Petrolatum

Paraffin ist ein Abfallprodukt der Erdölindustrie . Es ist preisgünstig, ölig, wachsig, wasserabweisend und geschmeidig und wird wie Mineralöle und Petrolatum in Kosmetika eingesetzt. Es ist nicht biologisch abbaubar und schadet daher unserem Wasser und nachhaltig auch Mensch und Tier. 

 

4. PEG's und Sodium-Lauryl-Sulfat

Tenside und Emulgatoren- beide Stoffe machen die Haut durchlässiger für Schadstoffe und sind damit unter Umständen allergieauslösend. PEG-Derivate werden zudem häufig aus potenziell krebserregenden (und umweltschädlichen) Erdöl-Derivaten hergestellt.

 

5. Phthalate 

In vielen Pflegeprodukten und Kosmetika sind Phthalate als Weichmacher enthalten (meist zu erkennen am Namensbestandteil -„phthalat“). Das Problem: Die Hersteller müssen sie nicht in jedem Fall auf der Produktverpackung angeben. Oft sind sie als Bestandteil von denaturiertem Alkohol („Alcohol denat.“) enthalten und für Verbraucher somit nicht zu erkennen. Alle Phthalate stehen unter Verdacht, hormonell wirksam zu sein. Weil sie – genau wie Parabene – auch in vielen anderen Alltagsprodukten enthalten sind, nimmt unser Körper mitunter einen ganzen Cocktail an hormonell wirksamen Stoffen auf. Ganz vermeiden kann man Phthalate als Kosmetik-Inhaltsstoffe nur, indem man zertifizierte Naturkosmetik-Produkte kauft.

 

5. Synthetische Duft- und Farbstoffe 

Potenziell gefährlich sind dabei vor allem nitro- und polyzyklische Moschusverbindungen: Diese können nicht nur Allergien auslösen, sondern wirkten in Tierversuchen zudem krebserregend und erbgutverändernd. Die Verbindungen lagern sich im Körper an und können sogar in der Muttermilch nachgewiesen werden. 

 

6. Synthetischer Sonnenschutz 

Viele Pflegeprodukte und Kosmetika wie Sonnencremes, Lippenbalsam und Make-Up enthalten UV-Filter oder –Absorber, zum Beispiel Ethylhexyl Methoxycinnamate oder Bezophenone. Diese Inhaltsstoffe sind ebenfalls hormonell wirksam und dazu allergieauslösend und krebsverdächtig.

 

 

7. Alkohol

ALKOHOL oder auch Ethanol oder ALCOHOL DENAT., vergällter Alkohol, denaturierter Alkohol ist Bestandteil fast aller konventionellen Kosmetikprodukte. 

Der denaturierte Alkohol stark chemisch gereinigt und mit Bitterstoffe versetzt, damit er ungenießbar ist. Hierdurch sparen die konventionellen Kosmetikfirmen die Alkoholsteuer. Hingegen ist in NATURKOSMETIK als Konservierung Bio-Alkohol oder Weingeist (Ethylalkohol) zugelassen, meist aus Obst, Rüben, Kartoffeln etc. hergestellt. Für den Weingeist müssen die Naturkosmetikhersteller allerdings Steuern zahlen. 

 

8. Rohstoffe vom toten Tier / Tierversuche

Grundsätzlich sind Tierversuche in der EU seit März 2013 verboten. Es ist ein umfassendes Gesetz in Kraft, das es Kosmetikunternehmen komplett verbietet, Tierversuche für ihre Produkte oder deren Inhaltsstoffe durchzuführen oder in Auftrag zu geben und Produkte in der EU zu vermarkten, für deren Herstellung Tierversuche (auch im Ausland) stattfanden. Aber: Noch immer gibt es Schlupflöcher. Rohstoffe die von Tieren produziert werden (z. B. Honig) sind  auch in der Naturkosmetik erlaubt, aber keine Stoffe vom toten Tier wie z. B, Emuöl, Nerzöl, tierische Fette oder Collagen.  

 

 

 

 

 

 

 

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